Posts

Es werden Posts vom November, 2023 angezeigt.

KI-Kontrolle 2024: Europas Vorstöße gegen Technologie-Risiken - Innovation oder Überregulierung?

Bild
  Im Jahr 2024 wird ein neues Kapitel in der Welt der Technologieregulierung aufgeschlagen: Der EU AI Act tritt in Kraft. Dieses bahnbrechende Gesetz soll künstliche Intelligenz (KI) in der Europäischen Union (EU) regulieren, indem es die Systeme nach dem Risikograd für die Menschen klassifiziert. Hochrisikoanwendungen unterliegen strengen Regulierungen, während solche mit inakzeptablem Risiko verboten werden. Professorin Silja Vöneky von der Universität Freiburg hebt hervor, dass eine effektive Regulierung von KI eine der größten Herausforderungen unserer Zeit darstellt. Sie betont die Notwendigkeit einer adaptiven, also schnell anpassungsfähigen Regulierung. Dies spiegelt das Forschungsinteresse ihres interdisziplinären Teams wider, das neben ihr aus dem Philosophen Prof. Dr. Oliver Müller und dem Bioinformatiker Prof. Dr. Rolf Backofen besteht. Müller weist darauf hin, dass bei der Regulierung von KI eine Vielzahl rechtlicher und ethischer Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind.

Aktuelle Studie offenbart Rechtslücken in der Big Data- und KI-Welt: Bürger und Unternehmen im Unklaren

Bild
  In der heutigen Ära der Digitalisierung, in der Big Data und Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend an Bedeutung gewinnen, wirft eine aktuelle Studie des Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit ATHENE alarmierende Fragen zur Rechtssicherheit auf. Die Studie „Systematic Privacy in real-life Data Processing Systems“ beleuchtet kritisch die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen im Datenschutz, IT-Sicherheitsrecht und Urheberrecht und ihre Auswirkungen auf Big Data und KI.​ Obwohl Big Data enorme Potenziale in verschiedensten Bereichen wie Katastrophenschutz, Bildung oder Arbeitsmarkt bietet, besteht eine ernste Unsicherheit in Bezug auf Datenschutz und Persönlichkeitsrechte. Die Verarbeitung riesiger Datensätze geht mit Risiken einher, die nicht nur die Privatsphäre der Bürger betreffen, sondern auch Unternehmen in eine Grauzone rechtlicher Unklarheiten stürzen.​ Ein besonders brennendes Problem ist die Frage der Anonymisierung personenbezogener Daten. Die

Schulden-Schockwelle rollt über Europa: EU am Abgrund einer neuen Finanzkrise!

Bild
  Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) stehen vor einer drohenden Schuldenkrise, die durch hohe Schuldenquoten und die Herausforderungen bei ihrer Reduzierung gekennzeichnet ist. Im Jahr 2022 belief sich die Verschuldung der Eurozone-Staaten auf 91,4% ihrer Wirtschaftsleistung, wobei die Europäische Zentralbank (EZB) für dieses Jahr eine leichte Reduzierung auf 89% und im nächsten Jahr auf 88,6% prognostiziert. Trotz dieser leichten Verbesserungen liegen die Schuldenquoten weit über dem EU-Limit von 60% des Bruttoinlandsprodukts (BIP)​ ​. Die Corona-Pandemie und die hohen Energiepreise aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine haben dazu geführt, dass der EU-Stabilitäts- und Wachstumspakt, der die Währungsstabilität gewährleisten soll, mit seinen strengen Vorgaben ausgesetzt wurde. Elf EU-Staaten überschreiten die 60%-Grenze, wobei Griechenland und Italien die höchsten Schulden aufweisen. Niels Thygesen, Vorsitzender des European Fiscal Board, warnt davor, da